
Jeder Zyklus bringt seine eigene Geschichte mit sich. Manchmal ist die Hormonalität freundlicher, manchmal fühlt es sich an, als würde ein Sturm in meinem Körper wüten. In diesem Beitrag möchte ich davon berichten, welche Symptome ein Ungleichgewicht der Hormone auslösen kann und welche Ratschläge mir geholfen haben, sie zu lindern. Der Schlüssel ist ein Zusammenspiel aus ausgewogener Ernährung, Bewegung, Erholung, sinnvollen Nahrungsergänzungen, Entspannungsübungen und der Akzeptanz der Situation.
Mögliche Symptome😧:
- Stimmungsschwankungen: Wut, plötzliche Traurigkeit, Überforderung oder Reizbarkeit, begleitet von ständiger innerer Unruhe/Leidensdruck
- Brust- und Bauchschmerzen: Spannungsgefühle, Ziehen oder Druck im Brust- und Bauchbereich, aufgeblähter Bauch
- Kopfschmerzen und Migräne-Vorstufen: Druckgefühl hinter den Augen, Lichtempfindlichkeit, Übelkeit, Schmerzen
- Schlafprobleme: Schwierigkeiten beim Ein- oder Durchschlafen, unruhiger Schlaf
- Müdigkeit und Energieabfall: Gefühl, sich durch den Tag zu kämpfen, keine Kraft, wenig Motivation
- Appetitveränderungen: Heißhunger auf Süßes oder salzige Snacks, Essanfälle
- Wasserhaushalt: Blähungen, aufgeblähter Bauch, veränderte Gewichtskurve, Wassereinlagerungen
- Konzentrationsschwierigkeiten: Fehlen von Fokussierung, Gedächtnisprobleme, Nervosität
Was ist PMS/PMDS?
- PMS (Prämenstruelles Syndrom) umfasst eine Bandbreite physischer und psychischer Symptome, die typischerweise in der zweiten Zyklushälfte auftreten.
- PMDS (Prämenstruelle dysphorische Störung) bedeutet, dass die Symptome so stark sind, dass sie den Alltag beeinträchtigen.
- Die Ursachen sind vielfältig: hormonelle Schwankungen (Östrogen, Progesteron), Neurotransmitter wie Serotonin, Stress, Schlafmangel, Ernährung, Lebensstil – und auch das Mindset und die Veranlagung spielen eine Rolle. Wichtig: Symptome variieren stark von Person zu Person und von Zyklus zu Zyklus. Gestern war noch alles in Ordnung, und plötzlich ist alles anders. Wenn ich zehn Jahre zurückdenke, hätte ich niemals gedacht, über dieses Thema einen Artikel zu verfassen, weil es mich schlichtweg nicht tangiert hat. Ein kurzes Ziepen im Unterleib kündigte meine Periode an – mehr Beschwerden gab es damals nicht. Das änderte sich vor ein paar Jahren schlagartig: Die Zeit zwischen Eisprung und Beginn der Periode wurde zum Höllenritt. Ich begann, mich intensiver mit dem Thema auseinanderzusetzen, probierte vieles aus und konnte meine Symptome deutlich reduzieren. Viele Strategien möchte ich dir jetzt gerne an die Hand geben. Beachte jedoch bitte, dass vieles Zeit benötigt, bis Linderung einsetzt, und nicht alle Tipps jeder Person gleich gut helfen.
1. Ernährung und Nahrungsergänzungen 🥬
- Regelmäßige Mahlzeiten: kleine, ballaststoffreiche, proteinreiche Snacks, um Blutzuckerschwankungen zu minimieren.
- Obst, viel Gemüse und Vollkorn: unterstützen Energielevel und Verdauung.
- Wasserreiche Lebensmittel und ausreichend Flüssigkeit: gegen Blähungen und Kopfschmerzen.
- Angepasste Nahrungsergänzungen: z. B. Vitamin B-Komplex, Vitamin D, Magnesium, Eisen, Omega-3-Fettsäuren, Makro- und Mikronährstoffe. (Bitte nur in Absprache mit Arzt/Fachperson; jeder Körper hat individuelle Bedürfnisse.)
- Vermeide stark verarbeitete, zuckerreiche Lebensmittel, die Heißhunger und weitere Symptome verstärken können.
2. Regelmäßige Bewegung 🚲
- Moderates Cardio (Spazierengehen, Radfahren, Laufband) 3–5 Mal/Woche.
- Dehn- und Beweglichkeitsübungen für Bauch- und Rückenmuskulatur.
- Krafttraining unterstützt Muskeltonus und Stoffwechsel.
- Achte auf ausreichende Regeneration, besonders in der zweiten Zyklushälfte. Auch wenn es mich oft noch ärgert, weiß ich, dass mein Körper in der zweiten Zyklushälfte mehr Schlaf benötigt und körperlich einfach weniger leisten kann als in der ersten Zyklushälfte.
3. Ausruhen und Schlaf 😴
- Feste Schlafzeiten, gleichmäßige Abendroutine und vor allem früh genug ins Bett gehen.
- Kurze Nickerchen nur, wenn nötig, und nicht zu spät am Tag.
- Entspannende Rituale vor dem Zubettgehen (z. B. warme Dusche, leise Musik, ein Buch lesen).
- Genug Ruhezeit einplanen, denn auch wenn wir nicht tief und fest schlafen, kann sich der Körper erholen.
- Meditation
4. Entspannungsübungen 💆♀️
- Tiefenatmung, 4-7-8-Technik.
- Achtsamkeits- oder Meditationseinheiten von 5–10 Minuten täglich.
- Progressive Muskelentspannung, besonders vor dem Schlafengehen.
- Sanfte Yoga- oder Dehnübungen zur Linderung von Verspannungen.
5. Akzeptanz der Situation 🍀
- Akzeptiere, dass Hormone Schwankungen verursachen. Das reduziert Stress und Schamgefühle.
- Plane schwierige Tage vorsorglich: weniger Termine, mehr Pausen. Versuche jedoch bitte nicht schon davon auszugehen, dass die Tage schwierig werden, denn auch unsere Gedanken beeinflussen unsere Verfassung und Symptome.
- Selbstmitgefühl üben: Erlauben, Pausen zu machen und nicht perfekt zu funktionieren. Hiermit meine ich kein Selbstmitleid (wodurch wir leicht in eine Negativspirale geraten können), sondern Verständnis und einen empathischen Umgang mit dir.
Mein Fazit: Hormonchaos ist real, und ich bin immer wieder überrascht, wie sehr ein Ungleichgewicht uns aus der Bahn werfen kann. Dennoch lassen sich viele Symptome mit einem ganzheitlichen Ansatz verbessern. Ich wünsche allen Betroffenen, dass sie ihren Weg aus dem Hormonchaos finden und wieder ein unbeschwertes Leben führen können.
Ich hänge euch noch einige Links an, falls ihr tiefer in das Thema eintauchen wollt – klickt euch gerne durch:
Ratgeber- Ganzheitliche Sichtweise- Hormonchaos: https://copecart.com/products/afacebed/p/JDMind
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